Sonthofen – Memmingen – „Falsche Polizeibeamte“ melden sich bei Seniorinnen – Warnung!

Dame Telefon FrauMontagabend, 05.03.2018, bekamen zwei Seniorinnen aus Sonthofen, Lkrs. Oberallgäu, unabhängig voneinander Telefonanrufe von einem angeblichen Polizeibeamten. Dieser teilte mit, dass verdächtige Personen festgenommen worden seien, die offensichtlich auch die beiden Frauen ausspioniert hätten. Hinweise darauf gäbe es durch Aufzeichnungen der Adressen in Sonthofen in einem angeblich sichergestellten Notizblock. Im Gespräch versuchte der Anrufer letztlich, sich über die finanziellen Mittel und Vorhandensein von Schmuck zu erkundigen. In beiden Fällen gaben die Frauen an, nichts zu besitzen und legten richtigerweise den Hörer einfach auf.

Die Polizei Sonthofen, Telefon 08321/6635-0, bittet um Mitteilung, falls es weitere Anrufe dieser Art gegeben hat. Wichtig wäre dabei, dass versucht wird, sich die Telefonnummer zu merken, bzw. aufzuschreiben.

Auch in Memmingen kam es am Montagabend nach 21 Uhr zu einem ähnlichen Vorfall.  Ein 82-jähriger Mann von einem unbekannten Mann telefonisch kontaktiert. Der Anrufer gab sich als Polizist der Kripo Memmingen aus und fragte nach auffälligen Personen in einem roten Pkw. Außerdem erkundigte er sich bei dem Angerufenen nach Schmuck und Bargeld in der Wohnung. Der Mann beendete daraufhin den Anruf, da ihm die Sache komisch vorkam.

 

Tipps der Polizei

  • Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.
  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf.
  • Die Polizei wird Sie niemals in dieser Art und Weise um Geldbeträge bitten.
  • Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben. Wichtig: Lassen Sie etwaige Besucher währenddessen vor der abgesperrten Tür warten.
  • Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen (die vor der Türe stehen etc.), zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis.
  • Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung.
  • Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.