Sonthofen – Alpine 16 – Gasflasche explodiert in Pkw, zwölf Verletzte – Rettungskräfte trainieren

06-05-2016_Alpine16_Bayern_Allgaeu_Sonthofen_THW_0009

Foto: THW/Alpine 16

 
Eine Vermisstensuche in den Abendstunden, ließ die Einsatzkräfte nicht zur Ruhe kommen. In freiem, dunklen Gelände mussten vermisste Personen geortet werden. Nach dem glücklichen Ende, dass alle 12 Personen, zwar verletzt, aber lebend gefunden werden konnten, galt es bereits am frühen Morgen sich weiteren Einsatzszenarien zu stellen und Lagemeldungen abzugeben. Im Selbstschutz-Ausbildungszentrum der Bundeswehr in Sonthofen wurde simuliert, dass nach einem schweren Verkehrsunfall mit mehreren Beteiligten eines der Fahrzeuge in Brand gerät und zwei im Fahrzeug befindliche Gasflaschen explodieren.
Bevor sich die Rettungskräfte ein umfassendes Bild von der Schadenslage machen konnten, mussten sie die leicht verletzten Personen betreuen, die panisch auf dem Gelände umherrannten. Mit Löschdecke wurden die Flammen einer brennenden Person (Puppe) erstickt und mit schweren Brandverletzungen den Sanitätern übergeben. Zeitgleich wurde der brennende Wagen abgelöscht und gesichert. Nachdem die gehfähigen Personen aus der Gefahrenzone gebracht waren, konnten die Kräfte die Verletzten und teilweise eingeklemmten Personen befreien und der weiteren Versorgung übergeben. Unter eingestürzten Betonteilen, wurden verletzte Personen vermutet. Hier galt es, diese zu orten, Zugänge freizuschneiden und medizinisch zu versorgen. Ein Zelt für die Verletztenversorgung wurde von den Rettungskräften aufgebaut. Die Koordination und Zusammenarbeit gestaltete sich nicht ganz einfach und die Führungskräfte waren hier gefordert.
Im Laufe des Nachmittages wird die Darstellung für eine zweite Gruppe wiederholt.
Ebenfalls wird eine Pressekonferenz simuliert. Auf englischer Sprache müssen sich die Teamleader der Organisationen den schwierigen Fragen der „örtlichen“ Medien des Landes Tukastan stellen.

 

Foto: THW/Alpine 16