Sonntagstrend: SPD fällt auf tiefsten Stand seit 2009

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Zu Beginn der Sondierungen für eine neue Große Koalition fällt die SPD in der Wählergunst auf den tiefsten Stand seit 2009. Im Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Emnid wöchentlich für „Bild am Sonntag“ erhebt, kommt die SPD nur noch auf 20 Prozent, ein Punkt weniger als im letzten Sonntagstrend, der vor Weihnachten erhoben wurde. CDU/CSU erreichen dagegen erneut 33 Prozent.

Zulegen können die Grünen. Die Partei steigt in der Wählergunst um einen Zähler auf 12 Prozent, ihr höchster Wert seit 2016. Die AfD erreicht erneut 12 Prozent. Die Linke verliert einen Zähler und kommt auf 9 Prozent, die FDP steigt um einen Punkt auf 9 Prozent. Auf die sonstigen Parteien entfallen erneut 5 Prozent. Für den Sonntagstrend hat Emnid zwischen dem 21. Dezember und 3. Januar genau 1.440 Personen befragt. Frage: „Welche Partei würden Sie wählen, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahlen wären?“ Die Auswahl der Befragten sei „repräsentativ“, teilte das Institut mit.

SPD auf Stimmzettel, über dts Nachrichtenagentur
Foto: SPD auf Stimmzettel, über dts Nachrichtenagentur