Senden – Osteuropäer verschaffen sich Zugang zu Biomüll – Sicherheitsdienst beauftragt

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Foto: Symbolfoto

Gestern Nachmittag 08.09.2014 informierte der Filialleiter eines Lebensmitteldiscounters die Polizei Senden Lkrs Neu-Ulm, da er feststellte, dass sich eine größere Personengruppe an den Behältern für Bioabfälle zu schaffen macht. Die Streife der Polizei Senden konnte auf dem Parkplatz eine neunköpfige, südosteuropäische Personengruppe antreffen, die den Sachverhalt auch einräumte.
Demnach hantierten sie so lange an den versperrten Biomülltonnen, bis diese geöffnet waren und entnahmen dann aus der in der Sonne stehenden Tonne zwei Packungen Lachs, dessen Mindesthaltbarkeitsdatum bereits abgelaufen war. Entstanden ist grundsätzlich kein Schaden. Der Verkäufer hat ein ganz anderes Problem:. Es geht um den verantwortlichen Umgang mit vermeintlich gesundheitsschädlichen, da abgelaufenen Lebensmitteln, also um Haftungsrecht. In der Personengruppe allen Alters befand sich auch ein ca. dreijähriges Mädchen. Nach einer Personalienfeststellung und Vernehmung wurden sie entlassen. Da die Situation für den Verbrauchermarkt kein Einzelfall darstellt, wurde zwischenzeitlich eine Sicherheitsfirma damit beauftragt, den Bereich zu überwachen.

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