Schwesig fordert Engagement gegen gegen Rechtsextremismus im Netz

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Berlin – Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig hat mehr Engagement gegen Rechtsextremismus im Internet gefordert. Anlässlich der Vorstellung des Jahresberichts des Projekts „Rechtsextremismus Online“ der Initiative „jugendschutz.net“ forderte die Bundesministerin eine „Kultur der gemeinsamen Verantwortung“, um „menschenfeindlichen und menschenverachtenden Ideen“ im Netz wirkungsvoll entgegentreten zu können. Laut Recherchen von „jugendschutz.net“ werden vor allem soziale Netzwerke wie Facebook oder YouTube zur Verbreitung rechtsextremer Inhalte missbraucht.

Insbesondere Minderjährige müssten vor diesen Inhalten geschützt werden. „Kinder und Jugendliche haben ein Recht darauf, die zahlreichen positiven Aspekte des Internets zu nutzen – sie dürfen dabei aber nicht Gefahr laufen, mit Hass und Gewalt konfrontiert zu werden“, so Schwesig. Einfaches Wegklicken helfe nicht. Abseits digitaler Medien sieht die Ministerin ebenfalls Handlungsbedarf. Eltern und auch Lehrer müssten wissen, wie sie Kinder und Jugendliche für die Auseinandersetzung mit Hass und Rassismus stärken könnten. Zusätzlich forderte die Ministerin Provider und Betreiber von Webseiten auf, Hassbeiträge von den Plattformen zu löschen.

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