Schweinfurter Spieler hat gedopt – möglicher FCM-Einspruch hat dennoch wenig Erfolgsaussicht

Gemeinsam-gegen-Doping_251x77-ID49172-143c8291083bab320203e31b4f1cd004Der Doping-Verdacht gegen Joseph Mensah vom Fußball-Regionalligisten FC Schweinfurt 05 hat sich bestätigt.

Auch die vom Verein beantragte Öffnung der B-Probe war laut den Untersuchungen des von der WADA (Welt-Anti-Doping-Agentur) beauftragten Kontrolllabors positiv. Es wurden laut Bayerischen Fußballverband Amphetamin-Spuren festgestellt. Amphetamin, auch „Speed“ genannt, ist eine verbotene Aufputschdroge.

Dem Spieler droht nun eine Sperre zwischen acht Wochen und zwei Jahren. Schweinfurt muss als Verein damit rechnen, die Punkte aus dem Sieg vom 12. September gegen den TSV Buchbach zu verlieren. Eine Woche später war der 29-jährige Spieler, wie berichtet, auch gegen den FC Memmingen beim 1:0 Erfolg im Einsatz. Ob der FCM – wie Buchbach – beim Sportgericht auch Einspruch gegen diese Partie einlegt, ist derzeit noch offen. Zum einen ist dies nur innerhalb sehr kurzer Fristen möglich und zum anderen müssten die Memminger beweisen, dass Mensah auch in der Partie gegen sie unter Drogeneinfluss stand. Der Beweis dürfte aber nur schwer zu führen sein. Es gab zwar auch am 19. September eine Dopingkontrolle. Mensah war aber hier nicht unter den zufällig ausgelosten und damit überprüften Spielern.

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