Schwangau – Immer noch 19 Personen in einer Gondel – Mittlerweile alle Personen gerettet

Lkrs. Ostallgäu/Schwangau | 13.08.2011 | 11-757

Hubschrauber-BundespolizeiNach den polizeilichen Ermittlungen durch die Alpine Einsatzgruppe des Polizeipräsidium Schwaben Süd/West befinden sich 19 Personen nach wie vor in der bergseitigen „oberen“ Gondel, darunter 4 Kinder. Versorgung (Lebensmittel/Decken) wurde mittels Seilwinde organisiert.
Stimmung in der Gondel ist entspannt, Funkkontakt besteht. Aktuell wird versucht mit einem Spezialgerät (Seilwagen) an die verhedderten Seile des Gleitschirmes heranzukommen, diese zu lösen und somit eine Weiterfahrt der Gondel zu ermöglichen. Die Polizei unterstützt den Rettungseinsatz weiterhin unter anderem mit Kräften der Polizeihubschrauberstaffel aus München und wird versuchen, den Rettungsbereich auszuleuchten.   
Alle 30 Personen aus der talseitigen „unteren“ Gondel sind bereits geborgen.
Gäste, welche auf die Abfahrt ins Tal warteten, die Strecke zu Fuß nicht bewältigen konnten, wurden allesamt per Luftfahrzeuge (SAR der Bundeswehr, Puma der Bundespolizei und Maschinen der Polizeihubschrauberstaffel Bayern) ins Tal verbracht.    
Ein Versuch, die Personen per Seilwinde aus der Gondel zu bergen, musste aufgrund von Scherwinden und folglicher Gefahr für die Fahrgäste und die Hubschrauberbesatzung abgebrochen werden.

Stand Samstagmorgen (6.00 Uhr) – Es werden innerhalb der Rettungs- und Einsatzkräfte zwei Varianten der Rettung vorbereitet, zum einen die Rettung per Luft, über Seilwinde, zum anderen die Rettung per Abseilen.

Stand Samstag (11.00 Uhr) – Alle 19 Personen konnten unverletzt aus der Gondel gerettet werden. Sie wurden mit Hilfe von Hubschraubern und Seilwinden aus ihrer Lage nach 20 Stunden befreit.

Hauptbericht 12.08.2011

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