Schwangau – Bergsteiger tödlich verunglückt – Freund will ihm helfen

Lkrs. Ostallgäu/Schwangau + 03.09.2013 + 13-1566

16-05-2013 oberallgau oberstdorf bergwacht polizeihubschrauber rettungsaktion hahnenkopf poeppel new-facts-eu20130516 0156Ein tödliches Bergunglück hat sich am Dienstag, 03.09.2013, in den Ammergauer Alpen ereignet.

Gegen Mittag bestiegen ein 28-jähriger Mann aus München sowie ein 23-jähriger im Ostallgäu wohnender Mann zusammen die 2.082 Meter hohe Hochplatte. Nach derzeitigen Erkenntnissen wählten die beiden Bekannten für den Aufstieg den Weg über das sogenannte „Fensterl“ und den anschließenden Grat zum Gipfel. Während der 23-Jährige voran ging, folgte der 28-Jährige in einiger Entfernung nach. Kurz vor dem Gipfel verlor der Münchner aus unbekannter Ursache in dem Gehgelände, in dem teilweise die Hände zur Unterstützung benötigt werden, den Halt und stürzte auf der Südseite über felsiges und im weiteren Verlauf mit Felsen durchsetztes steiles Grasgelände ab. Der Verunglückte blieb über 200 Meter unter der Absturzstelle mit tödlichen Verletzungen liegen. Sein Begleiter, der zu dem Verunglückten abgestiegen war, um diesem Hilfe zu Leisten wurde mit dem Hubschrauber ins Tal geflogen und anschließend von einem Kriseninterventionsteam (KIT) betreut.

Der Verstorbene wurde mit Unterstützung der Bergwacht Peiting-Steingaden und der Bergwacht Füssen mittels des Polizeihubschraubers geborgen. Die Sachbearbeitung des tödlichen Unfalls wurde von der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei übernommen. Derzeit liegen keine Hinweise auf eine Beteiligung Dritter/Verschulden Dritter an dem Unglücksfall vor.

 

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