Schlittenhunderennen in Unterjoch: Weltbeste Gespanne kommen ins Allgäu

Einen Hauch von Alaska gibt es beim Schlittenhunderennen in Unterjoch. Unser Foto entstand bei Veranstaltungen in den vergangenen Jahren.  Foto: Bad Hindelang Tourismus

Einen Hauch von Alaska gibt es beim Schlittenhunderennen in Unterjoch. Unser Foto entstand bei Veranstaltungen in den vergangenen Jahren.
Foto: Bad Hindelang Tourismus

Es ist die perfekte Harmonie von Mensch und Tier, die Zuschauer bei Schlittenhunderennen immer wieder fasziniert. So wird es auch am Samstag/Sonntag, 31. Januar/1. Februar, wieder sein, wenn im Bad Hindelanger Ortsteil Unterjoch ein Qualifikationsrennen zur Weltmeisterschaft in  Seefeld/Scharnitz (19. bis 22. Februar 2015) ausgetragen wird. Es ist bereits das 18. Rennen dieser Art in Unterjoch. Das Rennen war Mitte Januar mangels Schnee abgesagt worden, kann nun aber wie geplant stattfinden.
 
Mehr als 100 Gespanne mit etwa 500 Schlittenhunden aus zahlreichen Ländern haben zugesagt. Erwartet werden „Musher“ (Schlittenhundeführer) aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, Polen, Tschechien, Belgien, Italien, Slowakei und den Niederlanden. Das Rennprogramm beginnt an beiden Tagen um 10 Uhr und endet gegen 15 Uhr. Start- und Zielbereich ist der Tennisplatz in Unterjoch. Die Strecke führt auf den bestehenden Loipen von Unterjoch nach Oberjoch über die Landesgrenze auf das Gebiet der österreichischen Gemeinde Schattwald und zurück nach Unterjoch in das Ziel. 
 
Die Renndistanzen betragen zwischen sechs und 16 Kilometer – dies hängt von der Größe der Gespanne ab. Die größten Gespanne gehen mit zehn oder zwölf Hunden an den Start. Ein besonderer Programmhöhepunkt ist der Wettbewerb im Skijöring, bei dem ein Langläufer von ein oder zwei Hunden gezogen wird. Mit dieser Disziplin wird ein Schlittenhunderennen traditionell eröffnet.