Sachsens Linke sehen in Pegida-Abspaltungen keine Partner

Pegida-Demo, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Pegida-Demo, über dts Nachrichtenagentur

Dresden – Sachsens Linke wollen auch mit den Abspaltungen der islamkritischen Pegida in Dresden nicht kooperieren: „Die bisherigen Pegida-Organisatoren sind für uns aufgrund ihrer erwiesenen extremen Rechtslastigkeit keine Partner, egal welche Vereine sie jetzt gründen“, sagte der sächsische Linken-Chef Rico Gebhardt dem „Tagesspiegel“ (Freitagsausgabe). Allerdings müsse sich seine Partei mit der sozialen Verunsicherungen und dem damit verbundenen Frust bei denjenigen beschäftigen, die bisher bei Pegida mitgelaufen seien. Die Linke müsse überzeugender vermitteln, „dass der entscheidende Unterschied zwischen Oben und Unten ist, und nicht zwischen Einheimischen und sogenannten Fremden“.

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