Ruderboote mit 27 Schüler auf der Havel gekentert

Berlin | 19.06.2011 | 11-349

Eine Wasserwanderung endete für einige Schüler am Sonntag im Krankenhaus. Wegen starker Windböen kenterten mehrere Boote, mit denen sie auf der Havel unterwegs waren. Vier Schüler schwebten zeitweise in Lebensgefahr.

Bei starken Windböen sind am Sonntagnachmittag auf der Havel fünf Ruderboote gekentert. Von den 27 Schülern an Bord, die sich auf einer Wasserwanderung befanden, konnten 23 das Ufer der Unterhavel Höhe „Breites Horn“ aus eigener Kraft erreichen, wie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) am Abend mitteilte. Vier Schüler waren zeitweise in Lebensgefahr, wie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft am Abend mitteilte. Sie wurden von der Wasserwacht bei Geschwindigkeiten von bis zu 70 Kilometern pro Stunde aus dem Wasser. Die Boote versanken bis zur oberen Bootskante, konnten aber an Land gebracht werden. Laut DLRG erlitten einige Schüler kleinere Verletzungen, Unterkühlungen und kleine Schocks.
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