Roland Kaiser steht nicht gerne im Mittelpunkt

Fotografen bei der Arbeit, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Fotografen bei der Arbeit, über dts Nachrichtenagentur

Berlin – Der Schlagersänger Roland Kaiser steht nach eigenem Bekunden nicht gerne im Mittelpunkt. „Ich liebe meinen Beruf – obwohl ich eigentlich nicht für ihn gemacht bin“, sagte der Sänger, der derzeit mit seinem Album „Seelenbahnen“ auf Deutschland-Tournee ist, im Gespräch mit der „Fernsehwoche“. „Ich stehe nicht gern im Mittelpunkt. Auch ein Grund, warum rote Teppiche nichts für mich sind.“

Bereits seit 40 Jahren begeistert Roland Kaiser seine Fans auf der Bühne – und hatte anfangs oft Panik, schlecht dazustehen: „Ich war früher in meinem Beruf immer auf der Suche nach der Fehlerfreiheit, nach der sogenannten Perfektion und habe dabei wahrscheinlich mehr Fehler gemacht als heute.“ Doch das sei ihm mittlerweile „völlig wurscht“. Jetzt mache er halt auch mal was falsch, denn er habe gelernt: „Davon geht die Welt nicht unter.“ Zudem nimmt er sich inzwischen die Freiheit, Dinge, die er nicht aus Überzeugung will, auch nicht zu machen. „Früher fiel mir das Absagen schwer“, so Kaiser in dem Interview weiter. „Inzwischen habe ich festgestellt, dass ich mehr Zeit für all das habe, was mir wirklich wichtig ist, wenn ich auch mal Nein sage.“

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