Röttgen sieht "viel Raum zur Verschärfung" bei Russland-Sanktionen

Basilius-Kathedrale in Moskau, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Basilius-Kathedrale in Moskau, über dts Nachrichtenagentur

Berlin – Kurz vor dem geplanten Vierer-Gipfel zum Ukraine-Konflikt in Minsk hat der Vorsitzende des Außenausschusses im Bundestag, Norbert Röttgen (CDU), davor gewarnt, Russland zu sehr entgegenzukommen und sieht mit Blick auf die Sanktionen gegen Moskau noch „viel Raum zur Verschärfung“. „Wenn wir alles tun, was Russland will, dann können wir zwar einen Waffenstillstand haben, aber dann haben wir keinen Frieden und keine Sicherheit“, sagte Röttgen am Mittwoch im Interview mit dem Fernsehsender Phoenix. Zudem werde ein Exempel geschaffen, dass der, der das Recht breche, auch noch belohnt werde – ein weltweites Exempel für alle anderen, die sich so verhalten werden, so Röttgen weiter.

Den Weg von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bezeichnete er als richtig. Sie habe auf die Einheit und Einigkeit des Westens gesetzt: „Unterstützung der Ukraine, Sanktionen gegen Russland, aber keine Waffenlieferungen, dieser Kurs ist genau richtig“, betonte Röttgen. Der CDU-Politiker kündigte hinsichtlich der Wirtschaftssanktionen gegen Russland an: „Da ist noch viel Raum zur Verschärfung.“

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