Röthenbach – Auto schleudert auf Bahnlinie zu – 28-jähriger Fahrer schwer verletzt

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Foto: Rädler

Ein Autofahrer kam am Mittwoch Morgen, 06.08.2014, vermutlich wegen überhöhter Geschwindigkeit oder einem Fahrfehler von der Fahrbahn ab und schleuderte auf die Bahnlinie zu.
Gegen 5.45 Uhr fuhr der Autofahrer aus dem Landkreis Lindau auf der Staatsstraße 2001 von Heimenkirch kommend in Richtung Röthenbach und kam deutlich vor der Bahnüberführung in einer langgezogenen Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und in das Bankett hinein. Das Fahrzeug erfasste die rechts am Fahrbahnrand befindliche Leitplanke, hob dadurch ab und kam in dem daneben befindlichen Feld wieder auf, woraufhin es noch über das Feld schleuderte. An dessen Ende rutschte der Wagen über einen Weg, bevor er erneut gegen eine Leitplanke stieß, dann die Böschung rechtsseitig der Bahnüberführung hinunter rutschte und dort nach rund 70 Meter Schleuderstrecke etwa 15 Meter vor den Bahngleisen zum Stehen kam.

Der 28-jährige Fahrer wurde durch den Vorfall schwer verletzt und wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert. Es entstand Gesamtsachschaden von etwa 5.000 Euro.
Die Lindenberger Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen und geht derzeit von nicht angepasster Geschwindigkeit oder einem Fahrfehler als Unfallursache aus. Durch die Staatsanwaltschaft Kempten wurde eine Blutentnahme angeordnet, mit welcher die Fahrtüchtigkeit des Westallgäuers untersucht werden wird.

Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass das Fahrzeug auf die Bahnstrecke abrutschen könnte, wurde der Zugverkehr in diesem Bereich bis etwa 7 Uhr eingestellt. Auch die Staatsstraße war bis zum gleichen Zeitpunkt einseitig gesperrt, der Verkehr wurde an der Unfallstelle vorbei geleitet bis das Fahrzeug von einem Abschleppkran geborgen werden konnte. Mit im Einsatz waren die Feuerwehren aus Röthenbach und Gestratz, sowie der Notfallmanager der Deutschen Bahn.

 

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