Reallöhne im zweiten Quartal um 1,2 Prozent gestiegen

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Wiesbaden – Die Reallöhne in Deutschland sind im zweiten Quartal des laufenden Jahres um 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. Während die Nominallöhne im zweiten Quartal 2014 um 2,3 Prozent höher lagen als im Vorjahresquartal, legten die Verbraucherpreise im selben Zeitraum um 1,1 Prozent zu, teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mit. Demnach sei der Reallohn-Anstieg vor allem durch den unterdurchschnittlichen Anstieg der Verbraucherpreise begründet.

Ein vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer verdiente in Deutschland im zweiten Quartal 2014 ohne Sonderzahlungen durchschnittlich 3.518 Euro brutto im Monat. Die höchsten Durchschnittsverdienste erhielten die Vollzeitbeschäftigten bei Banken und Versicherungen mit 4.689 Euro, im Bereich Information und Kommunikation mit 4.662 Euro sowie in der Energieversorgung mit 4.588 Euro. Der niedrigste durchschnittliche Bruttomonatsverdienst wurde im Gastgewerbe mit 2.109 Euro gezahlt, teilten die Statistiker weiter mit.

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