Reallöhne im ersten Quartal um 1,3 Prozent gestiegen

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Wiesbaden – Die Reallöhne in Deutschland sind im ersten Quartal 2014 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,3 Prozent gestiegen. Dies ist der höchste Reallohnanstieg seit dem zweiten Quartal 2011, teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mit. Demnach waren die Nominallöhne im ersten Quartal des laufenden Jahres um 2,6 Prozent höher als im ersten Quartal 2013. Im Jahr 2013 verdienten Voll- und Teilzeitbeschäftigte (ohne geringfügig Beschäftigte) in Deutschland pro Stunde durchschnittlich 19,65 Euro brutto.

Sonderzahlungen wurden in diesem Durchschnittswert nicht berücksichtigt. Auf Ebene der Bundesländer hat Hamburg mit 22,12 Euro den höchsten Bruttostundenverdienst und liegt damit vor Hessen (21,65 Euro) sowie Baden-Württemberg (21,23 Euro). Schlusslicht der Länder im früheren Bundesgebiet ist Schleswig-Holstein mit 18,17 Euro. Die geringsten Bruttostundenverdienste werden in Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen (jeweils 15,02 Euro) sowie Sachsen-Anhalt (15,09 Euro) gezahlt, teilten die Statistiker weiter mit.

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