Ravensburg – Rauchentwicklung im Krankenhaus – Großalarm für Hilfsdienste

Lkrs. Ravensburg/Ravensburg + 28.01.2014 + 14-0163

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Dienstag, 28.01.2014 – mehr als 90 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdiensten und der Polizei mussten nach Alarmierung durch die Integrierte Leitstelle Oberschwaben in den Abendstunden zum Krankenhaus St. Elisabeth ausrücken. Grund war eine starke Rauchentwicklung im Erdgeschoss eines Altbaus. Verletzt wurde niemand.

20.29 Uhr erfolgte die Alarmierung eines erweiterten Löschzugs der Abteilung Stadt der Feuerwehr Ravensburg. Lage  bei Ankunft: „Unklare Rauchentwicklung in Etage 0 des Altbaus“. Es handelt sich um den  ehemaligen Kantinenbereich, der gegenwärtig als Umkleide. Eine gezielte Erkundung von Trupps unter Atemschutz mit Wärmebildkameras zur Ortung der Brandstelle wurde durchgeführt. Die Schadensstelle konnte eingegrenzt werden. Großflächig wurden Teile einer Wand geöffnet. Der festgestellte Brand von Dämmmaterial zwischen zwei Wänden wurde abgelöscht. Während der eingeleiteten Maßnahmen erfolgte  ständig eine Kontrolle ober- bzw. unterhalb liegender Geschosse. Lagemeldung 23.30 Uhr: „Feuer schwarz“. Es folgten Nachlöscharbeiten.

Seitens der Klinik war ein Krisenstab eingerichtet worden. Im Fall einer Evakuierung von Patienten in andere Bereiche hätte man unverzüglich reagieren können. Pflegepersonal und Kräfte der Rettungsdienste standen „Gewehr bei Fuß“. Eine unmittelbare Gefahr für die Patienten bestand nicht, da sich der schädliche Rauch nicht in Bereiche der Stationen ausgebreitet hat.

Die Brandursache müssen die eingeleiteten Ermittlungen ergeben. Ersten Erkenntnissen zufolge waren am Morgen Teerbahnen verlegt worden. Die Schadenshöhe ist nicht bekannt.

Feuerwehrkommandant Claus Erb: „Bereits im Sommer vergangenen Jahres war im Rahmen einer Großübung die jetzt eingetretene Schadenslage geübt worden. Damals erkannte Mängel konnten abgestellt werden. Was sich jetzt positiv ausgewirkt hat“.

Neben Feuerwehr, Polizei und Vertretern des Krankenhauses St. Elisabeth  ebenfalls am Einsatz beteiligt Notärzte, Fahrzeuge der DRK-Rettungswachen Ravensburg und Wilhelmsdorf, der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) Ravensburg sowie die Schnelleinsatzgruppen (SEG) der genannten Rettungsdienste. Die Führungsgruppe der Feuerwehr Ravensburg zeichnete verantwortlich für die Sicherstellung von Kommunikation, Koordination und Dokumentation des Einsatzgeschehens.


Foto: Gold


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