Ravensburg – Folgen eines Stromausfalls – Großalarm für die Hilfsdienste

Lkrs. Ravensburg/Ravensburg + 01.02.2014 + 14-0187

01-02-2014 ravensburg stromausfall feuerwehr gold new-facts-eu

go – Großalarm wurde am Samstag Morgen, 01.02.2014, für die Ravensburg Feuerwehr und die Rettungsdienste ausgelöst. Ursache war ein stundenlanger Stromausfall in weiten Teilen des Stadtgebiets. Verletzt wurde niemand.

05.14 Uhr erfolgte durch die Leitstelle Oberschwaben die Alarmierung des Gefahrgutzugs der Feuerwehr Ravensburg, dem Angehörige alle Abteilungen angehören. Einsatzstichwort: „Ammoniakalarm Eissporthalle“. Schon unter der Anfahrt wurde den Einsatzkräften klar, dass es nicht der letzte Einsatz dieser Art ist. Ein massiver Stromausfall hatte in der gesamten Innenstadt sowie in angrenzenden Stadtteilen für Dunkelheit gesorgt. Die Erkundung der Einsatzkräfte vor Ort ergab als Ursache einen technischen Defekt.  Zu Alarmen von Brandmeldeanlagen in öffentlichen Gebäuden und Einrichtungen musste die Abteilung Stadt zeitversetzt ausrücken. Alle Anlagen wurden zurückgesetzt oder an die Betreiber zur Durchführung weiterer Maßnahmen übergeben.

05:23 Uhr erneute Alarmierung der Abteilung Stadt zum Krankenhaus St. Elisabeth. Die Brandmeldeanlage in einem mehrstöckigen Gebäude hatte im Bereich einer Station ausgelöst. Entgegen ersten Meldungen handelte es sich nicht um einen Brand, sondern dürfte Folge des Stromausfalls gewesen sein. Der einberufene Krisenstab der Klinik übernahm die weitere Abwicklung der Schadenslage. Die Stromversorgung konnte selbständig aufrechterhalten werden. Im Kinderkrankenhaus St. Nikolaus erfolgte eine ausreichende Energieversorgung durch Unterstützung der Feuerwehr Ravensburg mit technischem Gerät. Alarmiert wurde der Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SaE) der Stadt Ravensburg. Nach Stabilisierung der Schadenslage konnte gegen 08:30 Uhr für die Einsatzkräfte der Hilfsdienste Entwarnung gegeben werden.

Neben Feuerwehr und Polizei weiterhin beteiligt die Erste Landesbeamtin Eva-Maria Meschenmoser, Kreisbrandmeister Oliver Surbeck, Notärzte, Einsatzkräfte sowie Schnelleinsatzgruppen (SEG) der DRK-Rettungswache Ravensburg und der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) Ravensburg. Die Führungsgruppe der Feuerwehr Ravensburg sorgte für die Sicherstellung der Kommunikation, Koordination und Dokumentation der Abarbeitung der Schadenslage. Die Leitstelle Oberschwaben hatte ihr Personalkontingent erhöht, um den eingehenden Anrufen besorgter Einwohner zeitnah gerecht zu werden.


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