Ravensburg – Einführung des neuen ACTROS mit viel Blaulicht

Ravensburg | 12.11.2011 | 11-1399

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Mercedes Benz lud am Samstag, 12.11.2011, in die Niederlassung Ravensburg ein, um den neuen ACTROS vorzustellen. Interessierte hatten die Möglichkeit die neue Sattelzugmaschine hautnah zu erleben. Die Wartezeit für eine Probefahrt mit dem neuen Fahrzeug betrug rund zwei Stunden. Umrahmt war die Präsentation mit einem Geschicklichkeitsparkour für Kraftfahrer, Bullridding, Kinderschminken und und und. Das Team um die Niederlassung Ravensburg hat eine für jedermann interessante Veranstaltung organisiert.

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Die Feuerwehr Ravensburg hatte das Programm mit drei Vorführungen unterstützt. An einem Übungsfahrzeug konnten die Feuerwehrleute den Besuchern zeigen, wie eine Personenrettung an einem Lkw mit hydraulischem Rettungsgerät von statten geht. In einem weiteren Teil zeigten Einsatzkräfte wie unter Chemievollschutzanzügen an einem Übungstank verschiedene Leckagen verdichtet werden können und somit der weitere Stoffaustritt unterbunden werden kann.

Höhepunkt der Vorführungen war gegen 15 Uhr eine Einsatzübung der Feuerwehr Ravensburg. Hier wurde gemeinsam mit dem Team der Unfallanalytik der Mercedes Benz AG aus Stuttgart die Rettung mit Rettungsschere und -spreizer an einer Unfall-Sattelzugmaschine demonstriert. Ein Jugendfeuerwehrmann, der den Fahrer der verunfallten Maschine darstellte, wurde mit typischen Verletzungen präpariert. Aufgabe der Feuerwehr, des Notarztes und Rettungsdienstes war es, den Fahrer aus dem Fahrzeug zu befreien und den Geretteten notärztlichen zu betreuen. Die Unfallanalytiker der Mercedes Benz AG haben die Einsatzkräfte zuvor unterwiesen wie und an welchen Stellen die Floriansjünger ihre hydraulischen Rettungsgeräte einsetzen sollen. Die Feuerwehr Ravensburg hat hier unter Beweis gestellt, dass ihr Ausbildungsstand vorbildlich ist. Die organisierte Arbeitaufteilung der einzelnen Fahrzeugbesatzungen und der Einsatzführung war anerkennenswert. Die Bereitstellung von Gerätschaften, der Aufbau der Materialvorhaltung und auch die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, Notarzt und Rettungsdienst griff Zahn in Zahn. Es war ein routinierter, professioneller Ablauf.

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