Raunertshofen – Sattelzug muss ausweichen

Lkrs. Neu-Ulm/Raunertshofen + 27.05.2013 + 13-0956           

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Wegen eines Lkw-Unfalls war die Staatsstraße 2020 am Montagmittag, 27.05.2013, zwischen Pfaffenhofen an der Roth und Raunertshofen, Lkrs. Neu-Ulm, mehr als zweieinhalb Stunden lang gesperrt.

Gegen 11.30 Uhr fuhr ein mit Möbeln beladener Sattelzug von Pfaffenhofen in Richtung Günzburg, als ihm etwa zweihundert Meter vor dem Ortseingang des Pfaffenhofener Ortsteils Raunertshofen ein dunkelblauer Mittelklasse-Pkw, Marke Opel, über der Fahrbahnmitte entgegen kam. Der Lkw-Fahrer aus dem Raum Gütersloh (Nordrhein-Westfalen) sah sich dadurch zum Ausweichen gezwungen und geriet mit den rechten Vorderrädern zunächst nach rechts aufs Bankett. Von dort aus riss er die Lenkung nach links, und vom gegenüber liegenden Straßenrand aus schleuderte der Lastzug wieder nach rechts. Dort blieb das Führerhaus rechtwinklig zur Fahrbahn in der Böschung stecken; der Sattelaufleger stand quer auf der Straße. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt; von dem Opel fehlt jede Spur. Für die Bergung sperrten die Feuerwehren aus Kissendorf und Raunertshofen die Fahrbahn, weitere Maßnahmen der Feuerwehr waren nicht erforderlich, da weder Öl noch andere Betriebsmittel ausliefen. Mithilfe eines schweren Abschleppfahrzeuges konnte der Lkw schließlich auf die Fahrbahn gezogen werden, sodass ein Abtransport des Fahrzeugs möglich war.

Kurz nach 14 Uhr war die Straße wieder frei. Der Sachschaden am Lkw wird von der Polizei vorläufig auf 30.000 Euro geschätzt; die Möbel-Ladung ist nach erstem Anschein unbeschädigt.

In diesem Zusammenhang bittet die Polizei um Mithilfe: Nach Aussage des Lkw-Fahrers müssten mehrere Autofahrer den Unfall bemerkt haben, die aber nicht stehen blieben. Diese sowie eventuelle weitere Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Weißenhorn unter Telefon 07309/96550 zu melden.

 

Foto: wis

 

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