Polizeimeldungen vom Allgäu Airport

Polizei PolizistinAm Dienstag, 13.03.2018, kamen ein 24 und 28- jähriger Georgier an die Ausreisekontrolle des Allgäu Airports um ihren Flug nach Kutaissi/Georgien anzutreten. Im Rahmen der durchgeführten Ausreisekontrolle wurde festgestellt, dass sich die Georgier in Deutschland im Asylverfahren befinden. Im Rahmen der Kontrolle zogen beide ihre Asylanträge zurück. Anschließend traten die Georgier ihren Flug in die Heimat an.

 

Ein 44-jähriger Serbe versuchte am Allgäu Airport einzureisen. Er kam mit dem Flugzeug aus Belgrad/Serbien an. Bei der Einreisekontrolle wurde der Serbe nach seinem Reisegrund befragt. Im Rahmen der Befragung wurde festgestellt, dass er keinen touristischen Zweck hat, sondern in Deutschland arbeiten möchte. Zur Arbeitsaufnahme würde er jedoch ein entsprechendes Visum benötigen, welches er nicht vorweisen konnte. Somit lagen die notwendigen Einreisevoraussetzungen für die Arbeitsaufnahme nicht vor und der Serbe durfte nicht in die Bundesrepublik einreisen und wurde nach Belgrad zurückgewiesen.

 

Eine 68-jährige Serbin wollte vom Allgäu Airport nach Belgrad/Serbien ausreisen. Bei der durchgeführten Ausreisekontrolle wurde bei der Dame festgestellt, dass sie sich in einem Bezugszeitraum von möglichen 90 Tagen in 180 Tagen zu lange im Schengenraum und in diesem Fall acht Tage zu lange in Deutschland aufgehalten hat. Durch den zu langen Aufenthalt musste die Dame zur Sicherung des Strafverfahrens eine Sicherheitsleistung bezahlen. Anschließend konnte sie ihren Flug nach Belgrad antreten. An die Staatsanwaltschaft Memmingen wird eine Anzeige wegen des unerlaubten Aufenthalts nach erlaubter Einreise vorgelegt.