Polizei rechnet mit Gewalt zwischen Kurden und IS-Anhängern

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Berlin – Die Sicherheitsbehörden befürchten in den kommenden Monaten in deutschen Großstädten gewalttätige Ausschreitungen zwischen Kurden und radikalen Moslems: Wie das Nachrichtenmagazin „Focus“ unter Berufung auf eine interne Analyse des Bundesinnenministeriums berichtet, ist vor dem Hintergrund der Kämpfe zwischen Kurden und der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) im Norden Syriens und im Irak ein brutaler Stellvertreter-Krieg in Deutschland zu erwarten. Kontrahenten im Straßenkampf sind demnach in erster Linie Kurden und Anhänger des IS. Aber auch Türken, Jesiden und Tschetschenen gelten laut Analyse als potenzielle Gewalttäter. Die deutschen Nachrichtendienste können laut „Focus“ belegen, dass die seit 1993 in Deutschland verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) Aufmärsche in Deutschland generalstabsmäßig von Brüssel aus steuert.

„Kein deutscher Verein ist besser strukturiert als die PKK“, sagte ein Verfassungsschützer gegenüber dem Nachrichtenmagazin. Die straff geführte linksextreme Partei sei in der Lage, bei ihren Gefolgsleuten innerhalb kurzer Zeit den „Schalter umzulegen – von friedlichem Protest auf blutige Schlägereien“.

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