Patientenschützer begrüßen Pläne zum Cannabis-Konsum für Schwerkranke

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Berlin – Patientenschützer haben die Pläne der Bundesregierung begrüßt, Schmerzpatienten einen erleichterten Zugang zu Cannabis zu ermöglichen: „Es ist gut, dass die Bundesregierung ihre harte Haltung bei Cannabis aufgibt“, sagte der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, in einem Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Dienstag). Schwerstkranke seien keine Junkies. Knapp 300 Schmerzpatienten seien hierzulande auf Cannabis angewiesen, weil andere Medikamente nicht geholfen hätten.

„Sie mussten bislang juristische Hürden und hohe Kosten tragen, um legal an Cannabis zu kommen“, sagte Brysch. Diese Kranken dürften nicht länger schlechter gestellt werden als andere Schmerzpatienten. Deshalb sei es gut, dass die Krankenkassen die Kosten übernehmen sollen. „Die private Hanf-Plantage für Schmerzpatienten darf nicht die Lösung sein“, sagte der Patientenschützer.

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