Biberach – PartyPass macht bundesweit positive Schlagzeilen

Biberach | 17.11.2011 | 11-1430

„Der PartyPass des Kommunalen Präventionspakts macht positive Schlagzeilen. Bundesfamilienministerin Kristina Schröder hat ihn in die bundesweite Datenbank für vorbildlichen Jugendschutz aufgenommen.“ Das gab heute Landrat Dr. Heiko Schmid bekannt. „Gute Ideen setzen sich durch. Und der PartyPass, der gemeinsam von Polizei, Landratsamt und KOMM entwickelt wurde, ist wirklich eine gute Idee, die wir gerne weiter geben.“

Unter dem Motto „Jugendschutz aktiv“ werden vorbildliche Projekte in Bund, Ländern und Kommunen in einer bundesweiten Datenbank zusammengestellt und zur Nachahmung empfohlen.

„Gute Ideen und gute Beispiele aus der Praxis existieren bereits in vielfältiger Weise. Sie sind notwendig, um alle Bürgerinnen und Bürger davon zu überzeugen, dass der Schutz von Kindern und Jugendlichen eine wichtige Aufgabe für uns alle ist. Dazu ist es notwendig, dass die Regelungen des Jugendschutzgesetzes allgemein bekannt sind und ihr Zweck auch verstanden wird. Außerdem sind wirksame Konzepte gefragt, um die Einhaltung der Bestimmungen zu prüfen und Verstöße angemessen zu ahnden. Erst das Zusammenspiel von Staat und Wirtschaft, von Kontrollbehörden, Pädagogen und Eltern macht den Jugendschutz effektiv und erfolgreich“, sagt Kristina Schröder.

Der PartyPass
Der PartyPass kann auf der Internetseite www.partypass.de herunter geladen werden. Mit ihm ist es möglich, eine Kontrolle über Minderjährige auf Veranstaltungen zu behalten. Der „Partypass“ muss von den Jugendlichen mit ihren Daten des Personalausweises ausgefüllt werden. Diese Daten werden von den Ordnungskräften am Einlass geprüft, der Partypass wird am Eingang hinterlegt und muss beim rechtzeitigen Verlassen (nach den im Jugendschutzgesetz geregelten Ausgehzeiten) abgeholt werden. Wird der Partypass nicht abgeholt, setzt sich die Behörde, die das Fest genehmigt hat, für ein Gespräch mit den Eltern der Jugendlichen in Verbindung.

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