Ölkatastrophe: BP einigt sich mit US-Behörden auf Entschädigung

Washington/London (dts Nachrichtenagentur) – Der britische Energiekonzern BP auf eine Entschädigungszahlung von bis zu 18,7 Milliarden US-Dollar für die bei der Explosion der Ölplattform „Deepwater Horizon“ entstandenen Schäden geeinigt. Die Entschädigung soll über einen Zeitraum von 18 Jahren ausbezahlt werden, teilte BP am Donnerstag mit. Bei der Explosion der „Deepwater Horizon“ waren im April 2010 elf Menschen ums Leben gekommen, Schätzungen zufolge flossen rund 700 Millionen Liter Öl in den Golf von Mexiko.

Erst nach knapp drei Monaten konnte das Leck geschlossen werden. Die Ölpest gilt als die schwerste Umweltkatastrophe dieser Art in der Geschichte der USA. Im September hatte ein US-Gericht den Energiekonzern zum Hauptverantwortlichen für die Ölkatastrophe erklärt. Risiken auf der Ölplattform „Deepwater Horizon“ seien bewusst ignoriert worden, so das Gericht. BP hatte die Vorwürfe zurückgewiesen und weitere rechtliche Schritte angekündigt.

Ölpest am 24. Mai 2010, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Ölpest am 24. Mai 2010, über dts Nachrichtenagentur