Öffentliche Schulden im ersten Halbjahr 2014 leicht gestiegen

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Wiesbaden – Im ersten Halbjahr 2014 sind die Schulden von Bund, Ländern und Kommunen, einschließlich aller Extrahaushalte, mit einem Zuwachs von 4,4 Milliarden Euro um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. Insgesamt waren Bund, Länder und Kommunen Ende Juni mit 2.044,2 Milliarden Euro verschuldet, teilte das Statistische Bundesamt am Freitag auf Basis vorläufiger Ergebnisse mit. Demnach erhöhten sich die Schulden des Bundes im zweiten Quartal 2014 um 0,4 Prozent gegenüber dem Vorquartal auf insgesamt 1.286,8 Milliarden Euro.

Die Länder waren zur Jahresmitte 2014 mit 618,6 Milliarden Euro verschuldet, was einem Rückgang von 0,2 Prozent gegenüber dem Ende des Vorquartals entspricht. Die Verschuldung der Gemeinden und Gemeindeverbände erhöhte sich im Betrachtungszeitraum geringfügig um 0,3 Prozent auf 138,8 Milliarden Euro. Die Erhöhung der Verschuldung sei vor allem darin begründet, dass sich die Kassenkredite und Wertpapierschulden beim Kernhaushalt des Bundes gegenüber dem Vorquartal erhöht hätten, teilten die Statistiker weiter mit. Dagegen sei ein stärkerer Zuwachs der Verschuldung des Bundes durch einen Schuldenabbau bei der „Bad Bank“ des Bundes, der „FMS Wertmanagement“ vermieden worden.

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