ÖDP-Landtagskandidat Prof. Buchberger | Öko-Energie billiger als fossile Energie

Zu einem Austausch über sichere und saubere Energieversorgung war der ÖDP-Landtagskandidat Prof. Buchberger bei der VenSol Neue Energien GmbH in Babenhausen eingeladen. VenSol investierte in den letzten 17 Jahren über 200 Millionen Euro, vorwiegend in Bürgerenergie-Anlagen, an denen schwerpunktmäßig Bürger aus Schwaben beteiligt sind. Buchberger war Mitinitiator von zwei Anlagen in Memmingen, an denen sich Memminger Bürger bereits mit 1.500 Euro beteiligen konnten. „Die ursprünglich gesteckten Ziele der Bürgerenergiegesellschaften wurden bisher deutlich überschritten und die Bürger verdienen damit wirklich gutes Geld“ meinte Sebastian Ganser, der Geschäftsführer der Anlagen. 

Derzeit arbeite VenSol intensiv an einem Vorhaben mit 6 Windrädern im Staatsforst bei Altenstadt-Kellmünz-Osterberg, welches im Regionalplan Donau-Iller als Vorrangebiet für Windenergie ausgewiesen ist.  „60 Millionen kWh Strom für etwa 60.000 Bürger können wir mit diesen Anlagen ernten und in die runderneuerte Hochspannungstrasse einspeisen“ teilte der VenSol-Geschäftsführer Jürgen Ganz mit. 

Wind- und Sonnen-Energie ist an in Deutschland inzwischen viel billiger als fossile Energie und senkt die Strompreise. „Die mittlere Vergütung aus der letzten gemeinsamen Solar- und Windkraftausschreibung lag für 1 kWh Wind- oder Solarstrom in Deutschland nur noch bei 4,67 Cent/kWh“, zitierte Buchberger die Bundesnetzagentur. Dies ist fast 15 % billiger als der mittlere Börsenstrompreis aus Atom-, Kohle- und Gasstrom des letzten Quartals. „Damit werden zukünftig  die Strompreise für Bürger und Industrie gesenkt“ so die übereinstimmende Meinung der Gesprächsteilnehmer. 

Buchberger regte eine neue Bürgerenergie-Anlage in Memmingen an. Er werde versuchen bei der Stadt hier nochmals vorzusprechen. Auch für die Stadt sei Strom aus Bürgerenergie-Anlagen inzwischen lukrativ. Er wünsche sich, dass zukünftig jedes Süd-Ost- und West-Dach mit PV-Anlagen belegt werde.