Oberstdorf – Rettungskräfte suchen nach abgestürzten Bergsteiger am Höfats

Lkrs. Oberallgäu/Oberstdorf + 07.07.2013 + 13-1223

16-05-2013 oberallgau oberstdorf bergwacht polizeihubschrauber rettungsaktion hahnenkopf poeppel new-facts-eu20130516 0014

UPDATE – 12.00 Uhr

Der 72-jährige Rentner und ausgezeichnete Alpinist aus dem Unterallgäu, südlich von Memmingen, unternahm mit drei Begleitern eine eigenverantwortlich durchgeführte Bergtour mit dem Ziel Höfats-Südwestgrat im Aufstieg, Überschreitung und Abstieg über den Ostgrat.
In einer grasigen Querung vor der 1. Schlüsselstelle löste sich gegen 8.35 Uhr unter seinen Füßen ein Graswasen und der bergsteiger stürzte ca. 150 m über felsdurchsetztes Steilgelände in eine nordseitige Rinne.
Ein mit dem Rettungshubschrauber abgesetzter Notarzt und ein Bergwachtmann konnten in ca. 1650 m nur noch den Tod des Verunglückten feststellen.
Die drei Begleiter des Verunglückten wurden durch die Bergwacht Oberstdorf am Bergetau vom Rettungshubschrauber „Christoph 17“ ausgeflogen und anschließend durch das Kriseninterventionsteam-Berg (KIT) betreut.
Die Bergung der Leiche erfolgte durch die alpine Einsatzgruppe der Polizei mit Unterstützung durch den Polizeihubschrauber.

Kurz vor 9.00 Uhr wurde am Sonntagmorgen der ILS Allgäu der vermutliche Absturz einer Person am Höfatsgipfel (2.258 Meter) in das sogenannte „Rote Loch“ gemeldet. Zeugen haben nach ersten Informationen den Sturz wahrgenommen. Einsatzkräfte der Bergwacht Oberstdorf, unterstützt von der Alpinen Einsatzgruppe des Polizeipräsidiums Schwaben-Süd/West, einem Polizeihubschrauber und dem Rettungshubschrauber „Christoph 17“ sind im Einsatz.

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