Oberopfingen – Drei Tote nach Flugzeugabsturz

Lkrs. Biberach/Oberopfingen + 19.08.2013 + 13-1479

18-08-2013 unterallgau heimertingen biberach oberopfingen krichdorf flugzeugabsturz tote poeppel new-facts-eu20130819 titel

Beim Absturz eines einmotorigen Kleinflugzeugs in der Nähe von Oberopfingen bei Kirchdorf, Lkrs. Biberach, sind am Montag Nachmittag, 19.08.2013, kurz nach 16 Uhr, drei Flugzeuginsassen ums Leben gekommen. Die Absturzursache ist noch unklar. Die Ermittlungen hierzu laufen.

Gegen 16.10 Uhr wurde der Absturz von einem Augenzeugen gemeldet. Die Absturzstelle befindet sich im Landkreis Biberach auf Gemarkung Kirchdorf-Oberopfingen bei Schifferhaus. Es handelt sich um ein Waldstück zwischen der BAB A 7 und der Iller gelegen, nördlich von der Straße zwischen Oberopfingen und Heimertingen.

Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte sind derzeit mit einem Großaufgebot vor Ort. Mit der Untersuchung des Flugunfalls wurde das Luftfahrtbundesamt (BFU) beauftragt.

Ersten Ermittlungen der Polizei zufolge befand sich das viersitzige Kleinflugzeug zum Zeitpunkt des Absturzes am Montag kurz nach 16 Uhr auf einem Einweisungsflug. Es war zu dieser Zeit mit drei Personen besetzt, darunter ein 64-jähriger Mann und zwei weitere Männer im Alter von 32 Jahren. Alle drei Insassen kamen bei dem Absturz in dem schwer beschädigten Flugzeug ums Leben. Der 64-Jährige kommt aus Baden-Württemberg, die anderen beiden Personen aus Bayern.

Bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei zufolge startete der Einweisungsflug in Laupheim und sollte dort auch wieder enden. Bei dem Flugzeug handelte es sich um eine einmotorige Maschine des Bundeswehr-Luftsportrings Laupheim e.V. vom Typ Lancair.

Die Absturzstelle befindet sich im Landkreis Biberach auf Gemarkung Kirchdorf-Oberopfingen bei Schifferhaus. Es handelt sich um ein Waldstück zwischen der A 7 und der Iller gelegen, nördlich von der Straße zwischen Oberopfingen und Heimertingen.

Die Untersuchungen von Kriminalpolizei und Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung am Unglückort dauern derzeit an. Die Polizei hat eine weiträumige Absperrung eingerichtet. Nach Abschluss der Arbeiten vor Ort, voraussichtlich im Laufe der Nacht, wird das Flugzeugwrack geborgen und für weitere Untersuchungen sichergestellt.

Wie es zu dem Absturz des Flugzeugs kommen konnte, ist noch nicht bekannt. Dies ist Gegenstand der weiteren Untersuchungen in den nächsten Tagen.

Am Unglücksort war ein Großaufgebot an Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften aus Bayern und Baden-Württemberg im Einsatz. Auch die Notfallseelsorge wurde hinzugezogen. Bearbeitet wird der Flugunfall von der Kriminalpolizei Biberach.

 

 

Anzeige