Oberjoch – Bergwanderer stürzt 150 Meter in die Tiefe und verstirbt

16-05-2013 oberallgau oberstdorf bergwacht polizeihubschrauber rettungsaktion hahnenkopf poeppel new-facts-eu20130516 0130Ein tödlicher Bergunfall ereignete sich am  Sonntag, 22.06.2014, gegen 12.15 Uhr, in der Nähe von Oberjoch, Lkrs. Oberallgäu.

Ein 71-jähriger Tourist aus Rüsselsheim/Hessen, befand sich mit seiner 75-jährigen Schwester auf einer Bergwandertour. Die beiden wollten über den Kühgundkopf (2.066 Meter) auf dem Gratweg zum Iseler (1.876 Meter). Etwa auf halber Wegstrecke hörte die einige Meter voraus gehende Schwester plötzlich hinter sich ein Stolpergeräusch, sie konnte jedoch nicht mehr eingreifen. Der Geschädigte stürzte nach Nordosten, rechts des Wanderweges, über sehr steiles Felsgelände, ca. 150 Höhenmeter ab.

Der Wanderer verstarb noch vor Ort an den erlittenen schweren Sturzverletzungen. Die Sachbearbeitung wurde von der Alpinen Einsatzgruppe Allgäu des Polizeipräsidium Schwaben Süd/West übernommen.
Die Leichenbergung erfolgte unter schwierigen Bedingungen, aufgrund des hochalpinen Steilgeländes und stark böiger Winde, professionell im Zusammenwirken mit der Bergwacht Hindelang und dem Polizeihubschrauber.

Ein Fremdverschulden am Absturz kann ausgeschlossen werden. Die Schwester wurde durch Angehörige des Kriseninterventionsteams betreut. 

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