Oberstdorf – Tödlicher Bergunfall am „kleiner Wilder“

16-05-2013 oberallgau oberstdorf bergwacht polizeihubschrauber rettungsaktion hahnenkopf poeppel new-facts-eu20130516 0159Eine Gruppe von drei Bergsteigern aus dem nördlichen Oberallgäu waren beim Aufstieg, als der voraussteigende etwa 100 Meter über steiles Felsgelände abstürzte.

Die Berggeher, im Alter von 26, 29 und 30 Jahren, waren von Oberstdorf, Lkrs. Oberallgäu, aus, am Samstag, 19.07.2014, mit Fahrrädern durch das Oytal bis zur Käseralpe gefahren, um von dort aus den 2.306 Meter hohen „kleiner Wilder“ zu besteigen. Sie waren bei der „Freigänger“-Tour ohne Seilsicherung unterwegs, als gegen 8.40 Uhr im oberen Drittel des Aufstiegs beim Voraussteigenden ein Steinausbruch an einem Haltepunkt auftrat. Dadurch stürzte der 30-Jährige etwa 100 Meter durch steiles Felsgelände ab und erlitt dabei tödliche Verletzungen. Der nachfolgende 26-Jährige wurde von den ausgebrochenen Steinen am Kopf und mit weiteren Abschürfungen leicht verletzt. Der Dritte Bergsteiger blieb unverletzt und setzte sofort einen Notruf ab.

Die Kletterer wurden von der Bergwacht Oberstdorf mit Unterstützung durch einen österreichischen Rettungshubschrauber geborgen. Beim Verunglückten konnte der Notarzt nur noch den Tod feststellen. Er wurde später mit Einsatz eines Polizeihubschraubers ins Tal gebracht. Die Unfallaufnahme und weitere Sachbearbeitung liegt bei der alpinen Einsatzgruppe des Polizeipräsidium Schwaben Süd-West. 

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