NRW-Arbeitsminister wirft Merkel bei Mindestlohn "politisches Nachtreten" vor

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Düsseldorf/ Berlin – Im Streit der großen Koalition um den Mindestlohn hat NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider (SPD) der Kanzlerin „politisches Nachtreten“ vorgeworfen. „Ich bin doch sehr verwundert darüber, dass die Bundeskanzlerin ein Gesetz, das drei Wochen in Kraft ist, schon jetzt zur Disposition stellt“, sagte Schneider der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe). Man wisse frühestens nach sechs Monaten, eher nach einem Jahr, ob es an einem Gesetz Veränderungen geben müsse.

„Die Debatte jetzt ist politisches Nachtreten. Die notorischen Gegner eines Mindestlohns versuchen über nicht-stichhaltige Argumente das Gesetz zu erschüttern.“ Merkel hatte vor Kurzem auf einer CDU-Veranstaltung Korrekturen beim Mindestlohn in Aussicht gestellt.

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