Notfallalarmierung – Kreistag beschließt Ausbau von Relaisstationen zur Überbrückung

Lkrs. Unterallgäu/Stadt Memmingen | 10.01.2012 | 12-0062

Einsatzleitwagen 03Neben den Eckdaten des Kreishaushalts 2012 hat sich der Kreisausschuss des Unterallgäuer Kreistags in seiner jüngsten Sitzung, 09.01.2012, auch mit der Notfallalarmierung im Landkreis befasst.
Ausbau des analogen Gleichwellenfunknetzes: Damit die Koordinierung und Absprache der Rettungskräfte im Notfall überall in der Region reibungslos klappt, werden Landkreis Unterallgäu und Stadt Memmingen in den Aufbau eines so genannten Gleichwellenfunknetzes investieren. So soll die Zeit bis zur Einführung des Digitalfunks in einigen Jahren überbrückt werden. Aktuell läuft die Alarmierung, wie Bernd Appel vom Ingenieurbüro Appel dem Kreisausschuss erläuterte, über ein Funkrelais in Weiler (bei Ronsberg). In vielen Teilen des Landkreises sei die Funkverbindung jedoch inzwischen so schlecht, dass einzelne Funksprüche gar nicht oder nur schwer verständlich bei den Feuerwehren ankommen. Um die Zeit bis zur Einführung des Digitalfunks zu überbrücken, sollen nun mehrere neue Relaisstationen aufgebaut werden: Zum Standort Weiler kommen Stationen bei Eisenburg, bei Weinried, auf dem Kohlbergtunnel, bei Tussenhausen, in Mindelheim und bei Strobels (Altusried). Großteils werden bestehende Funkmasten genutzt. Der Kreisausschuss sprach sich einstimmig für die vorgestellten Maßnahmen aus.

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