Notärzte und Rettungsdienst gehen neue Wege in der Trauma-Notfallbehandlung

Memmingen/Unterallgäu + 09./10.03.2013 + 13-0439

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Immer wieder auf den neusten Stand sein, alt angewandtes prüfen und neue Konzepte und Behandlungsmethoden lernen und vermitteln. So geschehen am Samstag, 09.03.2013 und Sonntag, 10.03.2013, in den Räumlichkeiten des Klinikum Memmingen.

Notärzte und Rettungsdienstpersonal vom Bayerischem Roten Kreuz und des Malteser Hilfsdienstes lernten neue Wege in der der Trauma-Notfallbehandlung kennen.

Prof. Dr. Schinkel, Notarzt Schnabel, Manfred Lorenz, Andreas Frommelt und Walter Kaufmann haben für den Raum Memmingen und Unterallgäu dieses Konzept zusammengestellt und am Wochenende unterwiesen. Alle fünf waren Teilnehmer eines ITLS-Lehrgangs (International-Trauma-Life-Support) in vergangenen Monaten und können nun das Erlernte an ihre Kollegen als Instruktoren weitergeben.

Neben den Rettungsdienstorganisationen haben auch die Kliniken Memmingen, Ottobeuren und Kaufbeuren auf diese Konzept umgestellt. Denn es nützt ja nichts, wenn an der Unfallstelle nach einem einheitlichen System gearbeitet wird und dann in der Notaufnahme bzw. Schockraum mit Verwunderung der Patient in Empfang genommen wird.

Die neue Trauma-Notfallbehandlung basiert auf maximaler Hilfe für den Patienten an der Unglückstelle, aber mit sofortigen Transport in Klinik.

Die Fortbildungsveranstaltung hatte zwei Komponenten, zum einen die theoretische Unterweisung im Rahmen eines Vortrages und die zweite Praktische. Im praktischen Teil wurden die Teilnehmer an Hand von fünf Fallbeispielen an die Handhabung  des Konzeptes herangeführt. Dabei wurden in den einzelnen Stationen die Verletzungsmerkmale der Verletztendarsteller immer wieder verändert und der medizinische Zustand ständig verschlechtert. Die Verletztenminen kam aus Augsburg, von der dortigen Notfalldarsteller-Gruppe. Die Darsteller sind zum großen Teil selbst im Rettungsdienst und als Ausbilder tätig. Sie wussten genau wie sie sich zu verhalten haben und welche Symptome dargestellt werden mussten.

Das Feedback der Teilnehmer der Veranstaltung war positiv und auch wurde die Art der Fortbildung sehr gelobt.



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