Norwegens Regierungschefin Solberg sieht niedrige Ölpreise gelassen

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Oslo – Die norwegische Ministerpräsidentin Erna Solberg sieht die niedrigen Ölpreise gelassen. Sie könne sich nicht vorstellen, dass die Preise dauerhaft auf einem niedrigen Niveau bleiben werden: „In Langzeitplanungen dürfte eigentlich kein Ölkonzern damit rechnen, dass das Preisniveau dauerhaft bei 50 Dollar pro Barrel liegen wird“, sagte Solberg dem „Tagesspiegel“ (Montagsausgabe). „Bis 2030 wird der Preis wieder steigen.“

Allerdings seien die hohen Produktionskosten für die gesamte Ölindustrie eine Herausforderung. „Das hohe Kostenniveau ist ein weltweites Problem. Die sinkenden Ölpreise setzen die Unternehmen unter Druck.“ Daher müssten neue Technologien eingesetzt werden.

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