Norma Group sieht sich gut gerüstet für Zukäufe

Berlin – Der Anbieter von innovativen Verbindungstechnologien, die Norma Group, sieht sich gut gerüstet für größere Zukäufe. „Wir können größere Volumen stemmen als in der Vergangenheit. 200 Millionen für eine Übernahme wären möglich“, sagte Werner Deggim, Chef des im MDAX notierten Unternehmens, der „Welt am Sonntag“.

„Wir sind ständig in Gesprächen mit potenziellen Kandidaten – auch heute.“ Deggim liebäugelt mit einem Zukauf im Wassersektor. „Unsere jüngsten Zukäufe in Australien und Malaysia sind im Wassersektor tätig, der ein riesiges Potenzial birgt und bei uns eine hohe Priorität hat. Hier wollen wir uns weiter verstärken.“ Die Gefahr, über den hohen Streubesitz des Unternehmens selbst übernommen zu werden, hält Deggim für gering. „Klar ist: Billig sind wir nicht zu haben. Ein potenzieller Aufkäufer muss sich gut überlegen, wie er unsere Aktionäre überzeugen will, seine Anteile zu verkaufen.“ Die Norma Group produziert ein breites Sortiment innovativer Verbindungslösungen, die in Fahrzeugen, Schiffen, Zügen, Flugzeugen, Haushaltsgeräten, Motoren und Wasserleitungen sowie in Anwendungen der Pharmaindustrie und Biotechnologie verwendet werden. Die in Maintal bei Frankfurt am Main ansässige Gesellschaft produziert in 21 Ländern und bedient rund 10.000 Kunden in mehr als 100 Staaten. Seit April 2011 ist die Norma Group an der Deutschen Börse gelistet, im März vergangenen Jahres gelang der Aufstieg in den MDAX.

Über dts Nachrichtenagentur

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