Neugablonz – Feuerwehr, THW und Sanitätseinheiten üben in Abbruchhaus

Lkrs. Ostallgäu/Kaufbeuren-Neugablonz + 20.09.2013 + 13-1687

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Optimale Übungsbedingungen hatten am Freitag Abend, 20.09.2013, gegen 18.20 Uhr, die ehrenamtlichen Helfer der Feuerwehr Neugablonz, des THW Kaufbeuren und die Kräfte vom Bayerischen Roten Kreuz und der DLRG Kaufbeuren.

Die örtliche Wohnbaugesellschaft stellte den Einsatzkräften einen Wohnblock zum Üben zur Verfügung, der in den nächsten Wochen abgebrochen werden soll.

Übungsanahme war ein Blitzeinschlag im hinteren Bereich der Wohnanlage. Mehrere Personen liegen verletzt in ihren Wohnungen, der Zugang in die Wohnbereiche ist durch Trümmer und verschlossene Türen erschwert.

Die ersteintreffenende Feuerwehr erkundete die Lage. Bewohner des Gebäude standen am Fenster und drohten zu springen, ein Sprungretter wurde sofort von der Feuerwehr bereitgestellt. Unter schwerem Atemschutz drangen die ersten Trupps ins Gebäude vor. Sie meldeten an den Einsatzleiter das erste Lagebild. Kräfte des Rettungsdienstes und des Technischen Hilfswerk treffen an der Einsatzstelle an. Die Verletztendarsteller vom BRK Ostallgäu machten es den Helfern nicht gerade leicht. Sie spielten ihre Rolle sehr realistisch und forderten die Kräfte.

Vom THW mussten Wände durchgebrochen werden, um an die Verletzten heranzukommen. Die Feuerwehr musste sich mit der Axt Zutritt zu den Wohnungen verschaffen.

An der Verletztensammelstelle wurden die Bewohner registriert und nach dem EMTS ihrem Verletzungsgrad zugeordnet. Nachdem der Behandlungsplatz durch die Mannschaft des GW-SAN25 einsatzklar war, wurden die Verletzten von der Sammelstelle zum Behandlungsplatz verbracht und dort weiterversorgt und die Kliniken verteilt. Die Einsatzleitung wurde unterstützt von der UG-SAN-EL, die von der DLRG Kaufbeuren gestellt und von Kräften des BRK aufgefüllt wird.

Die Einsatzkräfte hatten die Situation im Griff und konnten zeitnah die gestellten Aufgaben abarbeiten. Die Führungskräfte und die Bevölkerung können stolz auf ihre ehrenamtlichen Helfer sein.

 

Foto: Bringezu/Pöppel

 

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