Neuer Chef verordnet S.Oliver ein starkes Wachstum

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Rottendorf – Reiner Pichler trimmt die Modegruppe S.Oliver auf Wachstumskurs. „Wir wollen pro Jahr zweistellig wachsen, und das in erster Linie im Ausland“, sagte der neue Chef des Unternehmens dem „Handelsblatt“ (Freitagausgabe). Das ist viel, denn im vergangenen Jahr, dem besten Jahr der Firmengeschichte, stieg der Umsatz des Familienunternehmens nur um 5,3 Prozent auf rund 1,6 Milliarden Euro.

Pichler will so den „Auslandsanteil am Umsatz in den nächsten drei Jahren von heute 30 auf mindestens 40 Prozent steigern“. Langfristig soll er sogar auf 50 Prozent wachsen. Pichler will die hoch gesteckten Ziele erreichen, in dem er S.Oliver künftig als Premiummarke positioniert, „aber mit demokratischen Preisen“, wie er sagte. Für die Expansion will er in den nächsten drei Jahren rund 100 Millionen Euro in Werbung und Marketing investieren. Pichler ist von der Schweizer Holy-Fashion-Group (Strellson, Joop) zu S.Oliver gekommen. Er ist der erste familienfremde Chef des Familienunternehmens. Er löst den Eigentümer Bernd Freier ab, der an die Spitze des neuen Beirats wechselt, dem auch Ex-Linde-Chef Wolfgang Reitzle angehört.

Über dts Nachrichtenagentur

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