Neu-Ulm – Schlägerei vor Neu-Ulmer Diskothek endet in Widerstand

Lkrs. Neu-Ulm/Neu-Ulm + 24.06.2012 + 12-1519

polizeiauto-40Am Sonntagmorgen, 24.06.2012, gegen 4.30 Uhr, kam es nach bisherigen Erkenntnissen zu einer Schlägerei zwischen zwei Personen vor einer Diskothek in der Neu-Ulmer Lessingstraße.

Nach Eintreffen mehrerer Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Neu-Ulm an der Diskothek, befanden sich ca. 40 Personen in äußerst aggressiver Stimmung vor Ort. Während der Sachverhaltsaufnahme kam es immer wieder zu verbalen Streitigkeiten und gegenseitigen Pöbeleien von zwei Gruppen.
Nur durch den Einsatz weiterer Streifenbesatzungen und der Unterstützung von Einsatzkräften der Polizeidirektion Ulm konnten die polizeilichen Maßnahmen bei den alkoholisierten Beteiligten durchgesetzt werden. Bei der Gewahrsamnahme eines 19-Jährigen Täters der Körperverletzung, wehrte sich dieser vehement und musste durch mehrere Polizeibeamter in der Streifenwagen verbracht werden.

Dabei versuchten ein 18- und ein 22-Jähriger Bekannter des 19-Jährigen Täters dies zu verhindern, indem sie auf die Beamten zustürmten und sich an ihren Freund klammerten. Nur durch den Einsatz von unmittelbaren Zwang konnten die Beiden von dem 19-Jährigen Täter getrennt werden. Bei den Widerstandshandlungen trat der 19-Jährige gegen einen Polizeibeamten, beleidigte die Polizisten und bespuckte einen weiteren Beamten. Durch den Tritt des 19-Jährigen wurde ein Polizeibeamter der Polizeiinspektion Neu-Ulm verletzt und war nicht mehr dienstfähig.
Nach Durchführung der weiteren polizeilichen Maßnahmen bei der Polizeiinspektion Neu-Ulm wurde der 19-Jährige Täter an seine benachrichtigen Eltern übergeben. Doch trotz der Anwesenheit seiner Eltern zeigte sich der 19-Jährige uneinsichtig und bespuckte erneut einen Polizeibeamten. Gegen den 19-Jährigen Randalierer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Die aggressiver und alkoholisierte Menschenmenge vor der Diskothek konnte durch weitere starke Polizeipräsenz letztendlich aufgelöst werden.

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