Neu-Ulm – Mobil mit Sprit aus der Steckdose

Landkreis Neu-Ulm schafft sein erstes Elektroauto an

 

Mit einem Volkswagen E-up! ist der Landkreis Neu-Ulm ins Zeitalter der Elektromobilität gestartet (von links): Klimaschutz-manager Florian Drollinger, Landrat Thorsten Freudenberger, Technischer Koordinator Daniel Maierhofer, Wolfgang Streiftau (vor dem Ruhestand stehender langjähriger Technischer Koor-dinator).                     Foto: Landratsamt Neu-Ulm

Mit einem Volkswagen E-up! ist der Landkreis Neu-Ulm ins Zeitalter der Elektromobilität gestartet (von links): Klimaschutz-manager Florian Drollinger, Landrat Thorsten Freudenberger, Technischer Koordinator Daniel Maierhofer, Wolfgang Streiftau (vor dem Ruhestand stehender langjähriger Technischer Koor-dinator). Foto: Landratsamt Neu-Ulm

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat das Ziel ausgegeben: Bis zum Jahr 2020 sollen eine Millionen Elektrofahrzeuge in Deutschland zugelassen sein. Der Landkreis Neu-Ulm hat inzwischen seinen ersten Beitrag dazu geleistet. Seit Ende 2014 steht ein VW E-up! in der Garage des Landratsamtes für Dienstfahrten bereit.

„Der Landkreis Neu-Ulm möchte Vorbildregion im Klimaschutz und in der regionalen Energieversorgung werden. So lautet der erste Satz in unserem Klimaschutzkonzept. Um dieses Ziel zu bekräftigen und unsere Bürgerinnen und Bürger zu ermuntern, klimaschonend Auto zu fahren, haben wir das Elektrofahrzeug angeschafft“, begründet Landrat Thorsten Freudenberger.

Der reine Elektromotor des Kleinwagens hat eine Leistung von 60 Kilowatt (kW). Er bringt es auf eine Höchstgeschwindigkeit von 130 Stundenkilometer (km/h). Das Getriebe ist automatisch. Die Reichweite des E-up! beträgt maximal 160 Kilometer; spätestens dann muss das Elektroauto wieder an die Steckdose gehängt werden.

Mit dem Elektromobil (amtliches Kennzeichen: NU-LR 2014) sind vor allem der Klimaschutzmanager des Landkreises, Florian Drollinger, und der designierte neue Technische Koordinator des Landratsamts, Daniel Maierhofer, unterwegs.