Neu-Ulm – Kripo nimmt Rotlichtbereich unter die Lupe

Lkrs. Neu-Ulm/Neu-Ulm + 08.10.2013 + 13-1786

rotlichtDie Ausübung verbotener Prostitution wird vier Frauen aus dem Ruhrgebiet vorgeworfen. Fahndungsbeamte der Neu-Ulmer Kriminalpolizei haben sie vor einigen Tagen am Pfuhler Baggersee angetroffen. Geworben hat das Quartett im Internet und nach Abschluss der Ermittlungen müssen sie mit Anzeige rechnen.
Für Neu-Ulm ist die Ausübung der Prostitution durch die so genannte Sperrbezirksverordnung der Regierung von Schwaben geregelt. Straßenprostitution ist dabei generell verboten und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften wird von der Fahndung der Kripo in Zusammenarbeit mit der Schutzpolizei und Vertretern der Stadt überwacht. Regelmäßige Kontrollen auch in Bordellbetrieben dienen dabei neben dem Schutz der dort arbeitenden Prostituierten der Gefahrenabwehr und der Strafverfolgung.

Erst im vergangenen Frühjahr konnten so Erkenntnisse zu einem Menschenhändlerring in einem Neu-Ulmer Stadtteil erlangt werden. Im Verlauf der Ermittlungen geriet damals eine Tätergruppe – drei Männer und eine Frau – in den Focus der Fahndung. Vier der Tatverdächtigen konnten schließlich bei einem groß angelegten Einsatz direkt vor Ort und einer einige Zeit später mit internationalem Haftbefehl in Rumänien festgenommen werden.

 

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