Neu-Ulm – Energie-Nutzungsplan wird Perspektiven zeigen

Oberbürgermeister Gerold Noerenberg (2. von rechts) und Stadtbaudirektor Markus Krämer (rechts) erläuterten gemeinsam mit den Vertretern des Zentrums für rationelle Energieanwendung und Umwelt Daniela Schmöller, Stephan Heider und Josef Konradl (von links) den Weg zum ersten Energie-Nutzungsplan für Neu-Ulm. Foto: Stadt Neu-Ulm

Oberbürgermeister Gerold Noerenberg (2. von rechts) und Stadtbaudirektor Markus Krämer (rechts) erläuterten gemeinsam mit den Vertretern des Zentrums für rationelle Energieanwendung und Umwelt Daniela Schmöller, Stephan Heider und Josef Konradl (von links) den Weg zum ersten Energie-Nutzungsplan für Neu-Ulm.
Foto: Stadt Neu-Ulm

Wie viel Energie wird heute in Neu-Ulm in welchen Bereichen verbraucht? Welche Ziele für die Zukunft haben wir? Wie sehen die Wege zur Erreichung dieser Ziele aus? Diese Themen sind Inhalt des Energie-Nutzungsplanes der Stadt Neu-Ulm, der Anfang 2015 im Stadtrat beraten werden soll.

In der vergangenen Woche haben Vertreter des Zentrums für rationelle Energieanwendung und Umwelt (ZREU) aus Regensburg den aktuellen Sachstand im Johanneshaus öffentlich präsentiert und mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern diskutiert.

ZREU-Geschäftsführer Josef Konradl und seine Mitarbeiter Daniela Schmöller und Stephan Heider erläuterten, dass rund 50 Prozent der Energie in Neu-Ulm von Industrie- und Gewerbebetrieben verbraucht wird. 27 Prozent entfallen auf private Haushalte und rund 20 Prozent auf den Verkehr. Öffentliche Liegenschaften sind mit vier Prozent am Energieverbrauch beteiligt.

„Was kann die Kommune zur Energiewende beitragen?“ Oberbürgermeister Gerold Noerenberg machte in der Diskussion im Johanneshaus deutlich, dass dies die Schlüsselfrage ist, die der Energie-Nutzungsplan beantworten muss.

Im Fachvortrag der Experten wie im Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern standen vor allem die Aspekte Einsparmöglichkeiten, Ausbau der Fernwärme und verstärkte Nutzung regenerativer Energiequellen im Vordergrund.

Die Experten vom ZREU werden voraussichtlich Anfang 2015 ein energiepolitisches Leitbild für Neu-Ulm vorlegen, über das der Stadtrat dann zu entscheiden hat. Im Mittelpunkt werden dabei Maßnahmen stehen, die in den kommenden Jahren umzusetzen sind. Oberbürgermeister Gerold Noerenberg macht deutlich, dass es wichtig ist, im breiten Konsens ein Programm zu beschließen, das zum einen realistisch und zum anderen auch finanzierbar ist.

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