Neu-Ulm – Betrunkener Radfahrer stürzt in Donau – Mann eilt zur Hilfe

Lkrs. Neu-Ulm/Neu-Ulm + 31.01.2013 + 13-0199

RettungswagenEin aufmerksamer Zeuge wurde Donnerstag Nacht, 31.01.2013, auf einen in Schlangenlinien fahrenden Radfahrer aufmerksam, der den Radweg entlang der Donau in Höhe der Maximilianstraße, Neu-Ulm, in Richtung Offenhausen, befuhr.

Der Mann sprach den Radler auf seine unsichere Fahrweise an und dieser kletterte vernünftigerweise von seinem Drahtesel und schob sein Rad. Nachdem der Zeuge den Radler aus dem Blick verloren hatte, hörte er plötzlich ein schepperndes Geräusch und danach das Flattern und Fauchen von aufgestörten Schwänen.

Bei einer Nachschau entdeckte der Zeuge den Radfahrer, wie dieser mit nasser Kleidung aus der Donau kletterte und verständigte daraufhin die Polizei. Der herbeigerufene Rettungsdienst konnte bei dem 42-jährigen Radfahrer keine Verletzungen feststellen. Allerdings ergab eine Atemalkoholüberprüfung, dass der Mann mit ca. drei Promille unterwegs war. Damit überschritt er den für Radfahrer im Straßenverkehr zulässigen Grenzwert von 1,6 Promille. Auch bei einem darunter liegenden Wert, hätte ihn, aufgrund seiner unsicheren Fahrweise, eine Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr erwartet. Er wurde deshalb zur Durchführung einer Blutentnahme zur Dienststelle verbracht. Anschließend konnte er sich, in eine warme Decke gehüllt, in der Zelle zum Schlafen niederlegen. Ohne Einschreiten des couragierten Helfers hätte der Vorfall auch deutlich unglücklicher für den Mann enden können. Nicht auszudenken, wenn der Radler in voller Fahrt mit seinem Fahrrad in die Donau gestürzt wäre.


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