Neu-Ulm – 39 Projekte stärkten benachteiligte Jugendliche und Frauen

Neu-Ulm | 08.12.2011

Präsentation der Einzelprojekte des Integrationsprogramms STÄRKEN vor Ort / Programm läuft zum Ende des Jahres aus

Junge Menschen und Frauen, die in unserer Gesellschaft benachteiligt sind und deshalb Probleme haben ihren Platz im Sozialen, in der Schule oder im Berufsleben zu finden, werden mit Hilfe des Integrationsprogramms STÄRKEN vor Ort des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt. In den letzten drei Jahren wurden in Neu-Ulm mit 39 Projekten im Rahmen von STÄRKEN vor Ort deutliche Erfolge erzielt. Am Mittwoch, 14. Dezember 2011, ab 15 Uhr, präsentieren die Koordinierungsstelle mit Gabriele Schilder, die Mikroprojektträger und einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Einzelprojekte sowie einen Rückblick auf den Programmverlauf von STÄRKEN vor Ort im 2. Obergeschoss des Neu-Ulmer Rathauses.

Besonders die Ergebnisse der künstlerischen und handwerklichen Projekte im Rahmen von STÄRKEN vor Ort fanden in der Öffentlichkeit viel Anerkennung. Das verhalf den jungen Menschen zu mehr Selbstvertrauen sowie Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Die Jugendlichen entdeckten ihre Talente und erkannten Perspektiven für ihr Berufsleben.
Einen Job gefunden haben zum Beispiel einige Frauen, die am Computerkurs im Rahmen von STÄRKEN vor Ort teilgenommen haben.

STÄRKEN vor Ort ist ein Programm mit dem klar definierte Gebiete, zum Beispiel Stadtgebiete, gefördert werden. Welche Gebiete gefördert werden, wird auf Grundlage eines Lokalen Aktionsplans entschieden. Dieser Aktionsplan wird von den Bewerbern um die Förderung eingereicht und beschreibt mit welchen Projekten und Maßnahmen die benachteiligten jungen Menschen und Frauen angesprochen und gestärkt werden sollen. In Neu-Ulm wurde im Jahr 2009 zum ersten Mal der Antrag zur Aufnahme in die Förderung durch das Programm STÄRKEN vor Ort für die Sozialen Stadtgebiete, das Vorfeld und die Innenstadt Ost, gestellt und die Förderung wurde mit der maximalen Fördersumme von 100.000,- Euro bewilligt. Jedes der geplanten Projekte war mit maximal 10.000.- Euro förderfähig. In den Folgejahren wurde jährlich ein neuer Förderantrag eingereicht und der Aktionsplan fortgeschrieben.

Heuer endet die Förderung durch STÄRKEN vor Ort, da für das Programm eine Laufzeit von drei Jahren geplant ist. Im Konzept des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist vorgesehen, dass das Entstehen von sozialen Maßnahmen durch das Programm angeregt wird und sie sich etablieren sollen. Nachdem die Förderung endet,  sollen diese Projekte von örtlichen Institutionen weitergeführt werden. Gabriele Schilder vom Quartiersmanagement der Stadt Neu-Ulm ist bereits mit einigen Interessenten im Gespräch, die die Wertigkeit der Projekte erkannt haben. Weitere Sponsoren werden gesucht und sind aufgerufen sich bei Gabriele Schilder unter Tel.: 0731 9771757 zu melden.

Anzeige