Mutmaßliche IS-Helfer festgenommen

Polizei-Beamte, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Polizei-Beamte, über dts Nachrichtenagentur

Aachen – Die Polizei hat am Samstag zwei mutmaßliche Helfer des „Islamischen Staats“ (IS) in Aachen festgenommen. Zudem wurden die Wohnungen der beiden Festgenommenen und weiterer 13 mutmaßlicher IS-Unterstützer durchsucht, teilte Generalbundesanwalt Harald Range mit. Bei den beiden Festgenommenen handelt es sich demnach um einen 38-jährigen tunesischen Staatsangehörigen und einen 28-jährigen russischen Staatsangehörigen.

Neben Nordrhein-Westfalen waren Baden-Württemberg, Hamburg, Hessen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Schleswig-Holstein von den Wohnungsdurchsuchungen betroffen. An dem Einsatz waren das Bundeskriminalamt sowie Polizeikräfte der betroffenen Bundesländer beteiligt. Der 38-Jährige sei dringend verdächtig, den IS von Deutschland aus unterstützt zu haben. Er soll der terroristischen Vereinigung Kleidung im Wert von über 1.100 Euro sowie 3.400 Euro Bargeld zur Verfügung gestellt haben. Darüber hinaus soll er Reisebewegungen von IS-Mitgliedern unterstützt haben. Zuletzt soll er einen 17-jährigen Jugendlichen aus Deutschland über die Türkei zum IS nach Syrien geschleust haben. Der 28-jährige Mitbeschuldigte ist dringend verdächtig, maßgeblich an der Schleusung beteiligt gewesen zu sein. Ihm werde deshalb in dem Haftbefehl ebenfalls die Unterstützung einer ausländischen terroristischen Vereinigung vorgeworfen, hieß es seitens des Generalbundesanwalts weiter.

Über dts Nachrichtenagentur

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