Müller bezeichnet Standort Schönefeld als "Geburtsfehler des BER"

Flughafen Berlin-Brandenburg International (BER), über dts Nachrichtenagentur
Foto: Flughafen Berlin-Brandenburg International (BER), über dts Nachrichtenagentur

Berlin – Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat den Standort Schönefeld als „Geburtsfehler“ des Flughafens BER bezeichnet. „Die Alternative wäre gewesen, nach Sperenberg zu gehen, also 50 Kilometer raus aus der Stadt“, sagte Müller im Interview mit dem Nachrichtenmagazin „Focus“. „Dort hätte man viele Genehmigungs- und Lärmschutzprobleme nicht gehabt“, fügte der Sozialdemokrat hinzu.

„Es war eine Katastrophe, dass es sowohl die Politik als auch die deutsche Wirtschaft nicht geschafft haben, die technischen Probleme in den Griff zu bekommen“, kommentierte Müller die zahlreichen Verzögerungen und Pannen beim Bau des Großflughafens. „Jetzt aber sind wir so weit, dass wir Schritt für Schritt alles abarbeiten können.“ Müller kündigte an, den Flughafen persönlich eröffnen zu wollen. „2017 ist das Jahr nach der Abgeordnetenhauswahl – und natürlich will ich dann noch Regierender Bürgermeister sein und den Flughafen eröffnen“, sagte er zu „Focus“.

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