Mittelständler Otto Bock will an die Börse

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der mittelständische Rollstuhl- und Prothesenhersteller Otto Bock will zeitnah aufs deutsche Börsenparkett. „Mit unserer stark wachsenden Gesundheitssparte wollen wir 2017 an die Börse gehen“, sagte Firmenerbe und Konzernchef Hans Georg Näder im Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin „Focus“. Näder will dabei die besonders stark wachsende Gesundheitssparte Health Care des Unternehmens für Aktionäre öffnen.

Der emittierte Teil soll in einem ersten Schritt zunächst auf 25 Prozent beschränkt sein. Außerdem soll der Börsengang nach „Focus“-Informationen nicht am Firmensitz in Duderstadt vorbereitet werden, sondern in Berlin. Der Firmenchef brachte den Hersteller von chipgesteuerten Gelenk-Prothesen erstmals 2014 über die Milliardengrenze.

Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur