Mindestens vier Israelis sterben bei Granatenangriff

Jerusalem – In der israelischen Grenzregion Eschkol sind am Montag mindestens vier Menschen durch die Explosion einer aus Gaza abgefeuerten Mörsergranate ums Leben gekommen. Laut israelischen Medienberichten landete die Granate in einer Menschengruppe, mindestens sechs weitere Personen seien verletzt worden. In Gaza hat es derweil am Montag ebenfalls mehrere Tote durch Explosionen gegeben.

Nach palästinensischen Angaben starben mindestens drei Menschen als eine Drohne ein Gebäude des Al-Schifa-Krankenhauses traf. Bei der Bombardierung des Schati-Flüchtlingslagers seien mindestens sieben Personen ums Leben gekommen, hieß es. Zudem wurden bei beiden Vorfällen dutzende Menschen verletzt. Nach Angaben des Leiters der Rettungsdienste in Gaza, Aschraf al-Kidra, waren die meisten Opfer Kinder. Israel bestreitet unterdessen die Verantwortung für die tödlichen Zwischenfälle und spricht von fehlgeleiteten Raketen militanter Palästinenser.

Über dts Nachrichtenagentur

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