Mindelheim – Kreisbrandrat Gaum ehrt 1.500 Atemschutzgeräteträger

Lkrs. Unterallgäu/Mindelheim + 16.03.2013 + 13-0471

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Die Männer mit den gelben Flaschen auf dem Rücken und der Maske vor dem Gesicht kann man sich heute aus keinem Feuerwehreinsatz mehr wegdenken. Sie müssen in die Gefahrenstelle rein um Menschenleben zu retten oder Sachwerte zu schützen.

Die Atemschutzgeräte sind speziell ausgebildete Einsatzkräfte, zu erkennen an dem Buchstaben „A“ auf dem Helm. Sie müssen einen Gesundheitscheck unterlaufen (G26-Untersuchung), müssen körperlich fit und belastbar sein. Unter der Leitung von Kreisbrandmeister Lothar Raffler und seinem Team von elf Kollegen wird im Landkreis Unterallgäu die Ausbildung für die Atemschutzgeräteträger an zwei Standorten durchgeführt. Eine Ausbildungsstrecke befindet sich bei der Feuerwehr Mindelheim und eine weitere bei der Feuerwehr Memmingen. Der Landkreis Unterallgäu und die Stadt Memmingen arbeiten beim Thema Atemschutzgeräteträgerausbildung Hand in Hand.

Am Samstag, 16.03.2013, war es dann soweit, im laufenden Lehrgang war der 1.500 Feuerwehrmann, der zum Atemschutzgeräteträger ausgebildet wurde. Bei insgesamt 74 Lehrgängen seit Mai 1986, davon 30 in Mindelheim und 44 in Memmingen, wurden bis dato 1.510 Frauen und Männer ausgebildet. Kreisbrandrat Franz Gaum, der Mindelheimer Bürgermeister Dr. Stephan Winter, Stadtbrandrat Hirschmeier und Lothar Raffler ehrten den Lehrgang und lobten den Einsatz der jungen Feuerwehrmänner.



Bilder eines Lehrgangs auf der Atemschutzstrecke bei der Feuerwehr Mindelheim


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