Memmingen – Wenn das Herz aus dem Takt gerät

Klinikum Memmingen Vorträge und Diskussionen im Rahmen der diesjährigen Herzwoche

Im Rahmen der diesjährigen Herzwoche der Deutschen Herzstiftung fand am Klinikum Memmingen eine Vortragsreihe zum Thema Herzrhythmusstörungen statt.

Chefarzt Professor Dr. Andreas May vom Klinikum Memmingen sprach im Rahmen der diesjährigen Herzwoche über Herzrhythmusstörungen. Foto: Pressestelle Klinikum Memmingen

Chefarzt Professor Dr. Andreas May vom Klinikum Memmingen sprach im Rahmen der diesjährigen Herzwoche über Herzrhythmusstörungen.
Foto: Pressestelle Klinikum Memmingen

Rund 150 Besucher waren ins Klinikum Memmingen gekommen, um den interessanten Beiträgen mit anschließenden Diskussionsrunden zum Thema Herzrhythmusstörungen zu folgen.

Den Einführungsvortrag hielt der Chefarzt der Medizinischen Klinik I, Professor Dr. Andreas May, zum Thema „Wenn das Herz aus dem Takt gerät“. Dabei stellte der Kardiologe ein neues Herzmonitorsystem vor, das lediglich durch eine Injektion unter die Haut – also ohne aufwändige Operation – eingebracht werden kann.

In einem zweiten Vortrag berichtete Oberärztin Dr. Daniela Wimmert-Roidl unter dem Thema „Wenn das Herz zu schnell schlägt“ von der Behandlung mit einem implantierbaren Defibrillator, der ähnlich einem Herzschrittmacher eingebracht wird. Der Defibrillator kann einen plötzlichen Herztod infolge Kammerflimmerns durch eine Schockabgabe mit hoher Energie abwenden.

Abgerundet wurde das dreistündige Programm von Oberarzt Dr. Marcus Siry, der unter dem Motto „Wenn das Herz aussetzt“ Neues rund um den Herzschrittmacher zu berichten wusste.

Jeder Besucher hatte anschließend die Möglichkeit, individuelle Probleme mit den Ärzten zu diskutieren und einen echten Herzschrittmacher beziehungsweise Defibrillator in den Händen zu halten.

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